Donnerstag, 27. Oktober 2016

Die Zwiebelsäckchen-Jahreszeit und die Frage, wie ihr das so macht?!

Gehört für uns zum Herbst wie Kastanien & herabfallendes Laub: Zwiebelsäckchen und Otovowentropfen!  

Denn der Junior hat, mal wieder, eine Mittelohrentzündung!

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Gestern Abend kam der Satz, vor dem es mir im Herbst (Winter & Frühjahr) immer graut: "Mama, mein Ohr tut so weh! Ich möchte ein Zwiebelsäckchen haben."

Eigentlich war da schon alles klar: die Tatsache, dass ich mich - wie schon vorletzte Woche - im Büro werde krankmelden müssen und uns der erste Weg am heutigen Morgen zum Kinderarzt führen würde. Genauso war es auch!
Also versorgte ich den Junior gestern Abend erst einmal mit der üblichen Medizin, schrieb meinem Chef und meinen Arbeitskollegen eine E-Mail, rief heute früh direkt beim Kinderarzt an und fuhr mit dem Junior dorthin. Diagnose: dicke, fette Mittelohrentzündung!

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie viele Mittelohrentzündungen der Mini Pfau in den letzten Jahren schon hatte - und das neben seiner spastischen Bronchitis, die in diesen Jahreszeiten auch regelmäßig Probleme bereitet - und jedes Mal hätte ich ihm, laut Kinderarzt, ein Antibiotikum geben sollen. So auch heute. Ehrlich gesagt, mache ich das aber schon mehrere Jahre nicht mehr - denn es war mir einfach zu viel. 

Versteht mich nicht falsch, ich bin selbst mit der klassischen Schulmedizin groß geworden und verurteile das auch nicht. Aber es kann nicht gesund sein, einem Kind mehrmals im Jahr ein Antibiotikum zu geben, wenn es auch anders geht! Stattdessen versuchte ich die Besserung ausschließlich mithilfe von Zwiebelsäckchen und Otovowentropfen herbeizuführen und tatsächlich gelang das jedes Mal wunderbar! Und zwar so gut,  dass der Mini Pfau nach einigen Tagen wieder vollkommen fit und der Kinderarzt jedes Mal begeistert war, wie gut das Antibiotikum angeschlagen hat...soviel dazu.

Weniger schön ist aber die Tatsache, dass ich mich im Herbst (Winter & Frühjahr) regelmäßig im Büro krank melden muss. 
Wir haben ja leider keine Familie in der Nähe, so dass Oma oder Opa in solchen Fällen auf ihren Enkel aufpassen könnten, und leben zudem das (irgendwie dann doch immer noch) "klassische Rollenmodell", so dass ich im Krankheitsfall des Kindes zu Hause bleibe. Denn mein Mann ist der Hauptverdiener, arbeitet in Vollzeit und ich in Teilzeit.

Natürlich geht der Junior IMMER vor, da gibt's auch gar keine Diskussion, aber das schlechte Gewissen dem Arbeitgeber gegenüber bleibt. 

Auch wenn dieser noch nie ein böses Wort mir gegenüber verloren hat (im Gegensatz zu meinem vorherigen Arbeitgeber, der forderte, dass ich mein krankes Kind "einfach mit ins Büro bringe und weiter arbeite"), so weiß ich natürlich nicht, was er wirklich denkt.

Das sind dann diese Momente, die ich als berufstätige Mutter ziemlich schwierig finde - auch wenn ich nur in Teilzeit arbeite. 

Meinen alten Job konnte ich nach der Elternzeit nicht mehr aufnehmen, da diese Position, aufgrund der Verantwortung und anfallenden Arbeit, in Vollzeit besetzt werden musste. Also suchte ich mir einen neuen Job und bin auch wirklich froh, dass ich diesen bei meinem aktuellen Arbeitgeber gefunden habe! Denn wer sich schon mal mit einem Kleinkind auf Jobsuche begeben hat, weiß, dass dies kein Zuckerschlecken ist. 
Aber ich muss auch zugeben, dass ich mir manchmal meine alte Position, das Aufgabengebiet und vor allem die Verantwortung zurückwünsche. An solchen Tagen wie heute bin ich dann aber doch jedes Mal wieder froh, dass ich "nur" diesen Teilzeitbürojob ohne Verantwortung ausübe, so dass meine Arbeit auch mal liegenbleiben kann und die Welt davon nicht untergeht. 

Meiner Meinung nach, ist Karriere mit Kind ohne jegliche (familiäre oder finanzielle) Unterstützung heute immer noch nicht möglich - frau muss sich immer noch entscheiden. Meine Entscheidung lag ganz klar beim Kind! Dennoch finde ich es schade, dass wir in der heutigen Zeit immer noch keine wirkliche Wahl haben.

Daher würde es mich interessieren, wie das bei euch ist und wie ihr das alles so handhabt? 
Habt ihr Familie in der Nähe, teilt ihr euch die Krankheitstage eures Kindes auf, bekommt ihr Kind und Karriere unter einen Hut? Oder verzweifelt ihr auch manchmal, weil man das Gefühl hat es weder dem Kind, noch dem Arbeitgeber und am wenigsten sich selbst recht machen zu können?

20 Kommentare

  1. Aber weißt Du, was ich mich immer frage? Wie soll es denn heutzutage eigentlich sein? Wir Frauen sind immer diejenigen, die die Kinder gebären - egal, in welcher Zeit wir leben. Wir werden grundsätzlich immer eine engere Bindung haben. Versteh mich nicht falsch, ich kenne diese Arbeitgeber auch und darauf bezogen, ja, da bin ich auch bei "wie kann das heutzutage immer noch so sein". Aber ich sehe auch viele, viele Familien, die das klassische Rollenmodell leben - die es entweder freiwillig tun oder gar nicht erst hinterfragen oder die es gar nicht anders haben wollen. Was mich zu der Frage bringt, ob ein Zustand der völligen Gleichstellung nicht etwas ist, was von sich heraus nicht erreicht werden kann. Zugegebenermaßen eine etwas rhetorisch-philosophische Frage, aber für mich eine berechtigte, weil sie für mich zeigt, dass dieses ganze Thema nicht mit einfachen Antworten (die Du hier auch nicht gesucht hast, ich will nichts unterstellen) zu umreißen.

    Wir haben jedenfalls drei Kinder, was bedingt, dass ich in meinem eigentlichen Beruf nicht arbeite. Ich bin mittlerweile freiberuflich tätig, anders könnte ich mich das nicht mehr vorstellen, wenn ich ehrlich bin.

    Alles in allem immer wieder ein wichtiges und schwieriges Thema!

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    1. Liebe Caro,

      ja, das ist es und es ist genau wie Du sagt: ich suche keine einheitliche Antwort. Denn die gibt es nicht, sondenr muss für jedes Lebensmodell selbst gefunden werden.

      Du hast absolut recht, viele Familien leben das klassische Rollenmodell freiwillig und das ist ja auch gut so! Aber es gibt eben auch diejenigen, die gerne anders leben würden, wenn sie könnten. Gerade in der Großstadt müssen meistens beide Elternteile arbeiten, um die Kosten zu decken - was bei uns und unserer Miete nicht anders ist. Aber auch gerade alleinerziehende Mütter haben das Los, arbeiten gehen zu MÜSSEN, obwohl sie vielleicht lieber bei ihrem Kind bleiben würden.

      Mir persönlich geht es - in meinem Fall - auch primär nicht darum, dass mein Mann und ich zu gleichen Teilen die Kindererziehung übernehmen können. Denn ja, ich bin froh darüber, dass ich nur in Teilzeit arbeiten muss/kann und den Rest der Zeit mit meinem Sohn verbringen kann. Aber ich muss auch offen zugeben, dass ich in dieser kurzen Arbeitszeit auch gerne etwas "anspruchsvolleren" Tätigkeiten nachgehen würde. Was aber eben, in meinem aktuellen Job, nicht möglich ist, da diese Aufgaben eine Vollzeitstelle voraussetzen würden.

      Ich kann nur für mich sprechen, aber ich finde einfach, dass es - in meinem Arbeitsumfeld - immer noch schwierig ist, beide Dinge unter einen Hut zu bekommen. Umso schöner finde ich es aber, wenn ich von solchen Modellen wie Deinem lese! Gerade bei drei Kinden ist das ja nochmal eine ganz andere Herausforderung.

      Liebe Grüße,

      Vanessa

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  2. So schön der Herbst auch ist - unsere Kleine hat innerhalb von 2 Wochen auch gerade den 2. MAGEN-DARM-INFEKT mitgebracht. Wir haben auch keine Familie in der Nähe und da mein Mann der Hauptverdiener ist, liegt es meist an mir zu Hause zu bleiben. Wenn bei mir ein wichtiger Termin ansteht, übernimmt das aber auch mal der Mann (was sein Chef glaube ich nicht wirklich versteht - für ihn aber selbstverständlich ist). Wir sind dann halt immer am organisieren und teilen manchmal auch die Tage und der Mann arbeitet dann auch mal von zu Hause aus. Mein Chef hat Verständnis, wenn ich zu Hause bleibe, was ich als großes Glück empfinde und leider noch immer nicht selbstverständlich ist. Ich versuche mir nicht so viele Gedanken zu machen, was die anderen denken. Meine Kinder kommen in dieser Phase meines Lebens zuerst, irgendwann wird das anders sein und dann bleiben noch genug Arbeitsjahre um sich der Karriere zu widmen. Alles hat seine Zeit im Leben, wenn ich mir das bewusst mache, bin ich viel entspannter. Ich gebe beruflich auch in Teilzeit mein Bestes - und allen Recht machen kann und will ich es eh nicht.

    LG und gute Besserung für den Mini-Pfau
    Stefanie
    (Toll das du dein "Hausmittel" gegen Mittelohrentzündung gefunden hast)

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    1. Liebe Stefanie,

      bei uns läuft es eins zu eins wie bei euch - und ich glaube, so ist es bei einem Großteil der Familien.

      Mein Chef ist da glücklicherweise auch verständnisvoller als der meines Mannes, was aber vor allem daran liegt, dass er in der gleichen Situation ist und eine kleine Tochter hat, die häufiger krank ist. Das erleichtert die Situation.

      Ich glaube, ich muss einfach noch lernen, dass man es nicht allen recht machen kann - denn das ist einfach unmöglich. Und wie Du schon schreibst, der Nachwuchs geht immer vor.

      Ich drücke euch die Daumen, dass ihr gut & gesund durch die kalte Jahreszeit kommt!

      LG,
      Vanessa

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  3. Ich bin sehr glücklich, dass ich durch den Job meines Mannes die Möglichkeit hatte, bei meinen Kindern zu sein, dafür habe ich meinen Traumjob Fliegerei aufgegeben. Was Carolin sagt, kann ich voll unterstreichen, eine Ideallösung gibt es nicht. Natürlich mache ich mir Sorgen, Stichwort Altersarmut, da ich im Rentenalter ganz schlecht da stehen werde. Aber ich würde es wieder so machen. Beim ersten Kind hab ich noch weitergearbeitet, aber ein Drittel meines Gehaltes erhielt die Kinderfrau, die bei uns zuhause meine Tochter betreute. Das war aber ok. ich fürchte, man muss einfach eine Priorität für sich finden, das kann einem auch niemand abnehmen.

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    1. Liebe Barbara,

      ja, das stimmt - zumal die Prioritäten bei jedem anders sind. Nur manchmal ist man eben nicht ganz frei in seiner Entscheidung, Thema finanziele Lage (z.B. bei Alleinerziehenden).

      Das Thema Altersarmut schiebe ich, naiverweise, auch immer vor mir her. Wobei es mir schon ziemliche Magenschmerzen verursacht. Aber dennoch möchte ich auch das Hier & Jetzt intensiv leben und genießen können.

      Auch wenn Du Deinen Traumjob aufgeben musstest, so klingt es, als ob ihr eure Lösung gefunden habt - und das finde ich toll!

      LG,

      Vanessa

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  4. Ohja, da sprichst du ein großes Thema an. Ich persönlich habe den Spieß einfach umgedreht: Ich bin in Vollzeit und mein Mann ist Hausmann mit Nebenjob. Aber das löst das Problem auch nicht, sondern verlagert die Probleme nur auf das andere Geschlecht. Aber manchmal staunt man bei unserer Konstellation nicht schlecht - ich erinnere mich noch gut als wir auf die Lohnsteuerkarte für meinen Mann die 5 eintragen ließen: "Das haben wir aber nicht oft." war der Kommentar.

    Vielleicht könnte sich dein Mann ja auch mal um das Kind kümmern, denn er hat doch auch die 10 Krankentage (oder?). Dann könntest du halbtags arbeiten und dein Mann geht hinterher auch noch mal ins Büro?

    Dem Junior wünsche ich auf jeden Fall schnelle Genesung! Bei mir hilft bei Ohrenschmerzen auch eine heiße Pellkartoffel im Waschhandschuh - das wärmt das Ohr so wunderbar. Das war übrigens mal die Empfehlung eines HNO-Arztes.

    LG
    Sandra

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    1. Liebe Sandra,

      danke, für den Kartoffeltipp! Kannte ich noch nicht.

      Mein Mann springt im Notfall auch mal ein,das ist gar nicht das Problem. Mir geht es einfach nur darum, dass ich in meinem Job nicht das Aufgabengebiet übernehmen kann, was ich gerne hätte - weil ich dafür nicht in Vollzeit zur Verfügung stehe. Gleichzeitig möchte und kann ich aber auch nicht in Vollzeit arbeiten. Aber wie das eben im Leben so ist, man kann nicht alles haben ;).

      Liebe Grüße,

      Vanessa

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  5. Ich hab einfach das unfassbare Glück ein Kind zu haben, das mit einer echten Rossnatur ausgestattet ist. Mein Söchnchen geht jetzt in die zweite Klasse Volksschule und war vorige Woche das erste Mal in seienr Schulzeit krank - und auch im Kindergarten war das nciht sonderlich anders. In dem Punkt ahben wir einfach Glück! Ich weiß das sehr zu schätzen, denn mein Mann und ich haben beide Berufe in denen man nicht mal eben so schnell weg kann.

    Ich mahce meine Arbeit unglaublich gerne. Sehr, sehr gerne sogar, doch die Entscheidungen sind immer getragen von - Was passt für uns als Familie. Mein Mann denkt, noch wichtiger - handelt - ebenso.
    Gute Besserung!

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    1. Das ist wirklich ein Glück!! Und darüber kannst Du Dich echt sehr froh schätzen.

      Ich hätte auch nie gedacht, dass das Thema Krankheiten bei uns mal so eine große Rolle spielen wird, da ich als Kind nie krank war und mir das Thema dadurch fremd war. Zudem sind meine Eltern selbständig und daher war diese "Betreuungsproblematik im Krankheitsfall" zu Hause nie ein Thema.

      Genauso wenig habe geahnt, dass ich es irgendwann mal so schade finden würde, dass unsere Familien so weit weg wohnen. Heute wäre ich froh darum, wenn es anders wäre.

      Toi, toi, toi und bleibt so gesund!

      Ganz liebe Grüße.

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  6. Da sprichst du ein gutes Thema an, seit unserem Umzug von BaWü nach Bayern sind wir auch ohne jegliche Unterstützung und ich deswegen daheim. Mein Sohn ist zum Glück nicht oft krank, er hat wenn dann gleich was Richtiges, dieses Jahr OP, Arm gebrochen und ne Konzentrationstörung und die Hausaufgaben sind seit der Ergo besser, aber letztes Schuljahr, nicht angenehm, da habe ich mich so oft in den OP zurückgewünscht. Mir fehlen als echt einfach Leute um mich. Ich war fast 15 Jahre im Krankenhaus und es fehlt mir. Aber Schicht und Dienste ohne Backround ist für mich hier leider nicht möglich. Aber ich hab meinen Dawandashop, Märkte und den Blog ( zum Glück).
    Da unser Sohn eh schon für uns ein Wunder war, als extremes Frühchen, will ich für ihn da sein.
    Lieben Gruß,
    Petra

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    1. Ach Petra, der letzte Satz liest sich so schön!

      Oh man, dann hat es euch dieses Jahr aber auch schon richtig getroffen. Gut, dass Du in diesem Fall zu Hause bist und Dich um Deinen Sohn kümmern kannst! Auch wenn ich verstehe, dass Dir der soziale Kontakt zu den Arbeitskollegen fehlt. Aber es ist doch schön, dass Du durch Deinen Shop etc. einen positiven Ausgleich gefunden hast! Ich glaube, dass das auch sehr wichtig ist - sich Alternativen zu schaffen.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

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  7. Genau diesen Gedanken hatte ich schon, bevor die Elternzeit von Kind eins endete: wie soll das eigentlich funktionieren, wenn. Klar war auch hier: der Mann ist Hauptverdiener und ich finde auch nichts dabei, dass er diese Rolle innehat, zumal ich schon mit Leib und Seele Mama war und mir eine Vollzeitstelle niemals vorstellen konnte.
    Aber dennoch fühlte ich mich betrogen. Als hätte man mir dies kleine Detail verschwiegen - dass das Studium quasi für die Katz war und mein voriger Traumjob mit Kind(ern) nicht machbar. Mir war schon klar, dass beides nicht geht und doch bohrte das immer in mir: da soll ich als Frau selbständig sein (so wurde ich auch immer erzogen...) und dann ändert das Kind und meine Ansicht zu meiner Mutterschaft alles. Mh.
    Wir bekamen direkt Kind zwei und ich hatte Zeit gewonnen. Zeit, in der ich meine längst vergrabene Kreativität wieder für mich entdeckte. Die sich dann recht schnell verselbständigte und jetzt, nachdem Kind vier in Kindergartenalter ist, in einen Laden mündet.
    Einfach ist auch das nicht. Meine Kinder genießen alle Ferien daheim. Ich hole sie mittags ab und koche. Es bleibt nur wenig Zeit und manchmal geht hier tagelang nichts. Aber die Selbständigkeit gibt mir die Möglichkeit, flexibel zu sein und beides unter einen Hut zu bringen: einen Beruf zu haben, der mir viel Freude bereitet und doch auch für die Kinder da zu sein und flexibel reagieren zu können, wenn sie krank sind oder ähnliches. Zum Glück sind sie das nicht oft - ich kämpfe "nur" mit andauernden Streitereien...
    aber ich gebe zu: auch in dieser Situation fühle mich oft sehr allein gelassen, wenn dringend Dinge zu tun sind und mir niemand den Raum dafür geben kann. Aber dann sitze ich eben bis in die Nacht an der Arbeit...

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  8. Liebe Vanessa, probier neben den Zwiebelsäckchen auch mal Aconit Ohrentropfen und Apis/Levisticum Globuli - die Kombi hilft bei meinem Kleinen sagenhaft gut (haben bisher noch nie Antibiotika gebraucht!)

    Liebe Grüße, Nicole

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    1. Liebe Nicole,

      super, DANKE! Das werde ich mir direkt besorgen!

      LG,

      Vanessa

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  9. Also erstmal, wir kriegen das auch immer mit Zwiebelsäckchen wieder hin. Man muss einfach nur durchhalten und sich trauen das Antibiotika nicht zu nehmen.
    Und das mit dem Arbeiten ist bei uns ganz gut, ich gehe immer dann arbeiten wenn mein Mann zuhause ist. Also ist Einer von uns bei den Kindern. Und zum Glück habe ich Kinder die sehr sehr wenig krank sind.
    Deine Gedanken und Dein schlechtes Gewissen kann ich sehr gut nachvollziehen!
    Gute Besserung und ein wunderbares Wochenende wünscht Dir Katrin

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    1. Liebe Katrin,

      ja, es ist schon beruhigend, dass die alten Hausmittelchen helfen - bei uns hat es, auch dieses Mal, wieder geklappt :).

      Ach, es ist super, dass ihr für euch das richtige Arbeistmodell finden konntet! Das klingt gut!
      Bei uns wäre das in eurer Form allerdings nicht möglich, aber trotzdem läuft es ja auch so.

      Habt noch einen schönen Sonntag!

      Vanessa

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  10. Hallo Vanessa,
    gar nicht zu deiner eigentlichen Frage, sondern zu den häufigen Ohrentzündungen bin ich angesprungen- hast du schon mal mit einem (oder mehreren) HNO- Ärzten über Paukenröhrchen gesprochen? Meine drei haben alle welche gehabt (das Trollkind hat mit ihren 7 Jahren jetzt noch eins drin), nachdem sie ab Säuglingsalter bis zum zweiten Lebensjahr alle drei stäääändig an den Ohren krank waren. Mit den Paukenröhrchen sind die Entzündungen nicht wieder aufgetaucht. Unser HNO- Arzt setzt die Dauerhaften ein und entfernt sie erst wieder, wenn er der Meinung ist, dass nun alles vernünftig gewachsen und entwickelt ist, dass die Entündungen nicht mehr auftauchen werden. Und so war es bei den beiden Großen auch (mit jeweils ca. 8 Jahren). Vielleicht ist das ja auch ein Weg für euch?!
    Liebe Grüße, Tanja

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    1. Liebe Tanja,

      tatsächlich waren die Paukenröhrchen nie ein Thema bei uns, obwohl wir sie aus dem Freundes- und Bekanntenkreis kennen. Aber da der Arzt das bisher auch nie vorgeschlagen hatte, habe ich mich damit auch noch nicht befasst.

      Hm, vielleicht sollte ich das mal machen? Auf jeden Fall Danke für den Tipp!!

      Liebe Grüße.

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  11. Oh Mann, Ihre Armen! Ihr seid echt gebeutelt mit den ständigen Mittelohrentzündungen und die tuen ja auch echt sau weh! :-( Ganz viel gute Besserung noch und dass die jetzt mal bleibt wo sie ist, die Fiese!!!

    Zum Thema Kind und KArriere kann ich nur sagen: In meinen Augen muss man sich entscheiden. Beides geht, aber eins bleibt immer auf der Strecke bzw. man kann seine Zeit halt nur für eins nutzen. Die Frauen die Vollzeit arbeiten gehen (klar, manche haben keine Wahl, das tut mir echt leid in diesen Fällen) und sagen, das klappt prima mit Kind, verbringen halt viel Zeit auf der Arbeit, vielleicht die Zeit die sie haben intensiver mit dem Kind, aber dennoch anteilig zwangsweise weniger. Teilzeit ist "KArriere" (auch eine Frage wie das jeder für sich definiert) in den meisten Fällen nicht möglich.
    Jeder hat ein persönliches Lebensglück und sollte die Entscheidung für sich frei treffen. Die Aussage: Wir müssen beide arbeiten, ist sicher in manchen Fällen absolut korrekt, oft aber auch eine Frage des Anspruchs. Wenn ich an meine Mutter denke mit 4 Kindern und Hausfrau, mein Vater Handwerker...die hätte nach heutigem Standard sicher "arbeiten gehen müssen". Hat sie aber nicht. Dafür hatten wir auch "nur" ein Auto, Urlaub gab es soweit nicht und es musste auf die MArk geguckt werden. Geht alles. Eine Frage des Wollens. Aber das muss jeder eben für sich enscheiden. Das wichtigste man ist glücklich damit - sicher nicht unbedingt immer, aber meistens ;-).

    Liebee Grüße

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