Montag, 11. Januar 2016

I don't like Mondays!

Irgendwie mag ich mich ja selbst gerade nicht, da ich ständig nur meckere und jammere - aber irgendwie läuft das mit 2016 und mir auch noch nicht so rund. Und irgendwie brauche ich auch dringend einfach mal einen "richtigen" Urlaub.

Entschuldigt bitte, wenn ich momentan so motzig bin, mich ständig selbst bemitleide und hier im Blog nix passiert. Soviel zum Thema "Wie schaffst Du das eigentlich?!" Die Antwort lautet nämlich noch immer "Gar nicht!".

Heute war ich im Büro endlich mal wieder kurz davor das Licht am Ende des Schreibtischtunnels zu sehen (den ungeplanten Überstunden sei Dank), da ist der Mini Pfau auch schon wieder krank - was für mich bedeutet, dass ich morgen ausfallen werde. Zack, somit ist das Arbeitspensum wieder auf dem absoluten Limit und ich frage mich, wie ich das alles noch aufholen und aufarbeiten soll.

Irgendwie läuft das mit 2016 und mir noch nicht so rund. Seit Heiligabend werde ich meine olle Erkältung nicht los und bin dauermüde. Im Büro stapelt sich die Arbeit & ich komme überhaupt nicht hinterher, so schnell wie diese wächst. Ach ja, und zu Hause sieht's leider genauso aus. Der Blog liegt quasi brach, die Nähmaschine steht still und DIY ist mittlerweile ein Fremdwort für mich. Heute war ich wieder 3 Stunden länger im Büro als ich müsste und dennoch wird der To Do Stapel nicht weniger. Von dort aus bin ich zur Kita gehetzt, wo ein fieberndes Kind auf mich wartete - was die Erzieher leider nicht gemerkt hatten. Aber was will man auch von einem Montag erwarten, der mit der Todesnachricht des großartigen David Bowie begann?! Das konnte ja nur ein Kacktag werden! So, und nun hilft nur noch 'ne Nussecke. Ommm! Ich hoffe, ihr seid besser ins neue Jahr gestartet und habt einen schönen Montag! #idontlikemondays
Ein von Frollein Pfau | Vanessa (@frollein_pfau) gepostetes Foto am


Ich weiß, andere Mütter arbeiten Vollzeit - da darf ich mich mit meinem Teilzeitjob ja gar nicht beklagen. Aber andere Mütter haben (teilweise) auch ihre Familien in der Nähe, die in solchen Notfällen einspringen können. Das haben wir leider nicht. 

Zudem haben wir die "klassische Arbeitsaufteilung", d.h. Herr Pfau geht um 07.45 Uhr aus dem Haus und kommt nach 19.00 Uhr wieder. Klar, dass ich somit nach der Arbeit für das Thema Kinderbetreuung zuständig bin. Klar ist aber auch, dass ich daher diejenige bin, die sich im Büro krank melden muss, sobald der Junior krank ist. 

Ja, ich weiß - eine andere Lösung gibt's dafür auch nicht und natürlich geht mein Kind IMMER vor! Aber trotzdem bleibt das schlechte Gewissen dem kranken Kind und dem Arbeitgeber gegenüber.

Gefühlt kann man es niemandem recht machen und bleibt dabei auch noch selbst auf der Strecke. 

Naja, aber wem sage ich das? Ihr kennt das ja! Daher Danke für's Zuhören - ich musste das einfach nur mal loswerden.

10 Kommentare

  1. Freu mich, dich bzw. deinen Blog gefunden zu haben.
    Glg deine neue Followerin
    Kuni aus Österreich

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  2. Ohjeee, ich kann das Bedürfnis nach Pause und noch ein paar Tagen mehr zur Entspannung echt verstehen - dabei habe ich nicht mal ein Kind, sondern "nur" meine 40-Stunden-Woche. Ich wünsche dem Mini gute gute Besserung und dir eine groooooße Portion Erholung und Gelassenheit. Fühl dich gedrückt <3

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  3. Oje.
    Hier sieht es genauso aus. Die Großeltern in weiter Ferne, ich Teilzeit, der Mann Vollzeit, der Zwerg in der KiTa. Klappt ganz wunderbar bis zu dem Zeitpunkt, wo mal wieder die Erkältung mit Fieber gastiert. Dann geht es mir genauso wie dir. Dem Himmel sei Dank habe ich einen kinderfreundlichen Arbeitgeber. Ohne den hätten wir die Streikzeit im letzten Jahr wohl nicht ohne Weiteres geschafft.
    Fühl dich gedrückt und viele liebe Grüße!

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  4. Du hast mein absolutes Mitgefühl!
    Nach acht Jahren mit einem vielgeliebten 30-Stunden-Job plus 10-15 Stunden Fahrerei in der Woche, den Geburten von zwei Kindern sowie einem Workaholic als Mann, der als Hauptverdiener die Familie ernähren muss, habe ich in diesem Sommer schweren Herzens meinen Job aufgegeben, nachdem ich ständig zwischen Beruf und Familie hin- und hergerissen war. Ich war und bin immer noch absolut ausgebrannt aufgrund des ewig schlechten Gewissens und dem ständigen Gefühl beiden nicht gerecht werden zu können.
    Und nun hab ich ein schlechtes Gewissen mir selbst gegenüber, da ich nie als studierte Hausfrau und Mutter "enden" wollte und ich immer überzeugt war, beides vereinbaren zu können.
    Ich habe also absolutes Verständnis für dein Gefühl und ich wünsche dir von Herzen, dass du mit dir selbst nachsichtig bist und deine innere Balance immer wiederfindest...

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  5. Vielleicht tröstet es ja wenigstens, wenn es vielen genauso geht.
    Ich fühl mich auch schon wieder wie Freitag.
    Wenn man die eine Arbeit macht, bleibt die andere liegen.
    Machs dir kuschlich mit dem Kleinen, versuch nicht an die Arbeit zu denken. Nimmt ja eh keiner weg.
    Über die Nussecke musste ich lachen. Ich hab mir am Freitag einen grossen Windbeutel gegönnt, weil ich die erste Woche geschafft hatte.
    Ganz lieb, Jana

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  6. Bei mir war die Nussecke heute, ein RIESENgroßes Franzbrötchen! So!

    Ich jammer jetzt einfach mal mit, auch wenn dir das vielleicht nicht viel hilft. Aber du bist nicht alleine...

    Und dann fühle ich mich gleich wieder schlecht, denn es geht uns wenigstens gut. Mats ist *toi toi toi, sehr wenig krank derzeit. Auch schon im letzten Jahr, ein Glück. Ich muss dennoch heute mind. 50 Mal auf Holz klopfen, wenn ich an den Zettel, "wir haben Scharlach & Rotaviren" der an der Tür zur Kita hing, denke.

    Der Freund hat seit Beginn des Jahres, also einer Woche, einen neuen und tollen Job. Poah, aber mir und Mats fällt die Umgewöhnung morgens alleine den Tag zu starten schwer und für hinbringen/abholen, einkaufen, dem ALLTAG nun wieder alleine verantwortlich zu sein. Naja, im Job bin ich wenigstens nur mir selbst und den Kunden gegenüber verantwortlich, aber das setzt nicht weniger unter Druck.

    Vielleicht doch eine Art des Vorsatzes, weniger gestresst und gut organisiert im Job, Blog und privat ins neue Jahr zu starten, hat nicht so gut geklappt. Miste! Hundert Ideen im Kopf und auf Papier, aber zu wenig Zeit und zu müde sie umzusetzen und zu bloggen. :/ Kein einziger Blogpost bisher auch bei mir.

    huiiii, Jammer auf hohem Niveau. Da hilft vermutlich nur, jetzt auch mal ins Bett zu gehen.

    Und hoffen, dass es bald IRGENDWIE besser wird. Leichter gesagt, als getan. Wir müssen uns weniger Druck machen!!

    Ich drück die Daumen, dass es dem MiniPfau schnell wieder besser geht und vielleicht kannst du den morgigen Tag sogar irgendwie entspannen.

    Liebe Grüße
    maria

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  7. Ich kann deinen Frust und deine Unzufriedenheit vollkommen verstehen. Und ich finde es wichtig, auch mal zu sagen, dass man sich auch seiner Arbeit und seinem Arbeitgeber verpflichtet fühlt, auch wenn natürlich das eigene Kind vorgeht. Mein Mann hatte auch ein schlechtes Gewissen, als er im letzten Jahr zweimal innerhalb von drei Wochen kinderkrank machen musste - da ich Freiberuflerin bin ist er bei uns zuständig.

    Und ich finde: Meckern darf auch mal sein! Und wo, wenn nicht auf deinem Blog ;)

    Gute Besserung an den MiniPfau und ganz viel Alltagskraft an dich! :*

    Liebste Grüße,
    Jessi

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  8. Oh jeh, lass dich drücken! Du bist nicht alleine, vielen arbeitenden Müttern geht es ähnlich. Ich musste im letzten Jahr meinen 30h-Job reduzieren, weil ich es einfach nicht mehr geschafft habe alles unter einen Hut zu bekommen. Irgendwann war der Punkt erreicht an dem ich merkte, wenn ich jetzt nicht kürzer trete, leidet entweder meine Gesundheit (die eh schon angeschlagen war) oder die Familie. Und ich wollte keines von beidem. Anschließend war ich im Herbst in Kur (ohne Kinder) und wir merkten, es geht auch anders. Seither schaue ich mehr auf mich und meine Wünsche und lasse guten Gewissens auch mal was liegen. Gut, wir haben die Schwiegermutter im Haus die bei Not doch mal einspringen kann. Aber ne 100% Hilfe ist sie wegen ihrem Gesundheitszustand auch nicht. Daher versuche ich so gut es geht alleine klar zu kommen.

    Ich wünsche deinem Mini und auch dir viel Gesundheit, lass dich einfach nicht stressen und genieße die Momente die dir wichtig sind. Über alles andere denke einfach nicht nach!

    Liebe Grüße
    Petra

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  9. Du Arme!!! Das klingt wirklich alles blöd und hektisch :(
    Ich hoffe, das Pfauenküken ist bald wieder gesund! Versuche alles mit so viel Gelassenheit wie möglich zu nehmen. Ja, ich weiß, das sagt sich sehr leicht. Aber ich weiß wovon ich spreche, denn in letzter Zeit jagt hier eine Katastrophe die nächste :( Aber das wird schon noch mit 2016 - für uns alle! Bis dahin: Halte durch :D
    Zumindest deine Nussecke sieht köstlich aus.

    Liebe Grüße,
    Veronika

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  10. ah du arme, ja es ist echt doof wenn die kinder krank sind
    bei uns war genauso, papa kam nach hause, da hat das kind schon geschlafen, eine oma 100 km entfernung die andere 700 km, keine tante oder onkel, es ist schon schwer
    was schwer ist, wenn das kind schon älter ist und du darfst nicht zuhause bleiben, weiß aber, auch wenn das kind 14 oder 15 ist, es ist krank und ist allein zu hause, da hat man noch schlechteren gewissen :)
    aber ich darf auch mit jammern, ich bin nämlich jetzt krank, in der firma jahresabschluss und urlaubsspeere und ich liege flach im bett und die anderen müssen für mich arbeiten.
    ah ich will frühling und will das wir alle gesund werden
    liebe grüße
    regina

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