Donnerstag, 9. Juli 2015

Wie machst Du das eigentlich?

Diese Frage und Rubrik taucht in Blogs immer wieder auf und ich finde es immer interessant zu lesen, was gerade (bloggende) Mütter darauf antworten. Und heute möchte ich einfach mal selbst darauf antworten, denn meine Antwort ist ganz einfach: "Gar nicht!" Ja, so ist das nämlich - ich schaffe es einfach nicht.

In Bezug auf meinen Blog hörte ich von Bloggerfreunden schon häufiger den Satz: "Ich weiß gar nicht, wie Du das schaffst - mit Kind, Job und Haushalt." Tatsächlich höre ich das primär von Bloggerfreunden, nicht von meiner Familie oder Freunden, was sicherlich daran liegt, dass diese gar nicht wissen, wieviel Zeit wir eigentlich in unsere Blogs stecken.

Und Tatsache ist, dass ich es nicht schaffe - denn irgendwo ist immer eine Baustelle. Und genau das stresst mich unbewusst oftmals mehr, als ich wahrhaben möchte. Denn am liebsten möchte ich allem und jeden gerecht werden oder wie man so schön sagt "auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen".

Mein Tag beginnt entweder um 5.30 Uhr, wenn ich mich zum Sport aufraffen kann, oder um 06.15 Uhr wenn ich faul bin. Gegen 07.45 Uhr verlassen wir alle das Haus und ich radel ins Büro, während Herr Pfau den Junior in die Kita bringt.


Je nachdem wann ich Feierabend mache, erledige ich nach der Arbeit noch schnell ein paar Einkäufe, Dinge, die dringend erledigt werden müssen, schmeiß die Waschmaschine an oder trinke ganz einfach einen Kaffee und werfe einen Blick in meinen IG Feed. Manchmal radel ich aber auch direkt vom Büro in die Kita. Von dort aus geht es bei gutem Wetter auf den Spieplatz oder die Jungs treffen sich bei irgendwem zu Hause und wir "Muddis" schnacken 'ne Runde.


Klar, ist es schöner den Nachmittag bei Kaffee & Kuchen in netter Gesellschaft zu verbringen, als im Büro zu sitzen! Keine Frage. Dennoch "schaffe" ich in dieser Zeit nichts. 

Zwischen 17.30 und 18.30 Uhr sind der Mini Pfau und ich meistens wieder zu Hause. Entweder spielen wir dann noch gemeinsam einen Moment oder der Junior spielt alleine in seinem Zimmer, während ich das Abendessen vorbereite. Wenn er völlig platt vom Tag ist, dann wird auch schon mal das Kika-Programm vorm Abendessen eingeschaltet.


Zwischen 19.00 und 19.30 Uhr kommt Herr Pfau nach Hause, dann essen wir drei gemeinsam und anschließend bringt Herr Pfau den Junior ins Bett. Währenddessen bereite ich unser Frühstück und mein Essen für's Büro für den nächsten Tag vor (ja, das spart am nächsten Morgen immens Zeit) und irgendwann zwischen 20.30 und 22.00 Uhr ist dann soweit das Wichtigste abgehakt.


Viele Dinge habe ich da noch gar nicht erledigt und für den Blog habe ich bis dahin ebenfalls noch nichts gemacht. Keine Fotos geschossen (bei dem Abendlicht auch völlig unmöglich), keine Posts verfasst, keine anderen Blogs gelesen, keine Kommentare kommentiert, keine E-Mails beantwortet etc.

Und genau das bereitet mir tatsächlich oft ein schlechtes Gewissen! 

Denn was ihr natürlich nicht wissen und sehen könnt ist, dass das ganze Drumherum die meiste Blog-Zeit frisst. Je mehr Blogger ich kennenlerne, desto mehr Blogs möchte ich folgen, desto länger wird meine Blogroll, desto mehr Interaktion findet statt. 

Früher habe ich "nur" gebloggt. Da hatte ich keine Facebookseite und keinen Instagram-, Pinterest- & Twitteraccount, die bedient werden wollten (wobei Pinterest und Twitter bei mir viel zu kurz kommen).

Je länger ich blogge, desto mehr E-Mails erhalte ich. E-Mails mit lieben Kommentaren und oftmals auch mit Fragen meiner Leser, wie z.B. "Kannst Du mir vielleicht einen Ausgehtipp in Ehrenfeld nennen? Weißt Du wo ich das Produkt XY in Köln bekomme? Hast Du einen Restauranttipp für mich? Hast Du eine Verpackungsidee für mich?" etc. 

Auch wenn man für manche Fragen sicherlich Google fragen könnte ;), so möchte ich doch alle E-Mails gerne beantworten - und das dauert bei mir aufgrund meines o.g. Tagesablaufes oftmals etwas länger mehrere Tage.

In meinem Posteingang befinden sich auch diverse Anfragen zu Kooperationen, Einladungen zu Events und diverse Spam Mails. Das klingt - bis auf die Spam Mails - vielleicht erstmal toll. Fakt ist aber, dass von 50 Koopanfragen vielleicht 1 "vernünftige" Anfrage dabei ist, die zu meinem Blog und mir passt - was mir auch sehr wichtig ist - aber dennoch wollen die restlichen 49 Anfragen beantwortet werden.

Einige Agenturen schicken mir auch relativ zügig einen Reminder, wenn ich ihnen nicht schnell genug antworte - vermutlich weil sie denken, dass ich hauptberuflich blogge und somit tagsüber vorm PC sitze (das tue ich zwar, aber in meinem Hauptjob).

Tja, und jetzt denkt ihr euch wahrscheinlich: "Ja, und? Es hat Dich ja niemand dazu gezwungen zu bloggen!"

Das stimmt natürlich! Aber vielleicht möchte ich hiermit einfach mal mein schlechtes Gewissen beruhigen. Mein schlechtes Gewissen, dass ich kaum noch dazu komme andere Blogs zu lesen, eure Kommentare zu beantworten, mir alle eure "Mmi" Posts durchzulesen, eure FB und IG Accounts zu folgen und zu lesen und Mails zeitnah zu beantworten. Und das, obwohl ich mich über eure Kommentare noch genauso freue, wie zu meiner Anfangszeit als Blogger! Denn schließlich sind diese die schönste "Bestätigung".

Das ist auch der Grund weshalb ich unseren Florenzbesuch von Oktober 2014 noch immer nicht verbloggt habe, weshalb sich die Mallorca Bilder noch immer auf der Kamera befinden, ich schon länger kein DIY mehr gepostet habe, die Nähmaschine seit Monaten still steht und sich diverse Dinge, über die ich gerne bloggen würde, seit langem in der Warteschleife befinden. Es fehlt mir nicht an Ideen, es fehlt mir lediglich an Zeit.

DIY: Kölsche String Art

DIY: Sandspielzeugbeutel aus altem Shirt
Und ja, ich weiß, dass das Jammern auf hohem Niveau ist, dass ich das Glück habe nur in Teilzeit arbeiten gehen zu können und dass ich "nur" 1 Kind zu betreuen habe. Trotzdem würde ich - wenn ich könnte - ganz zu Hause bleiben. Das hat nichts damit zu tun, dass ich meinen Job nicht mag oder "arbeitsfaul" bin (im Gegenteil). Aber wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde ich gerne mehr Zeit mit meiner Familie und meinem Blog verbringen. Denn dann würde ich auch alles was sich in den letzten Jahren so angesammelt hat, erledigt bekommen. Ich sag nur Steuererklärung 2013 und 2014.

Nur leider bezahlt das Bloggen die Miete nicht.

Viele können das vielleicht nicht nachvollziehen, was ich auch in meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis merke. Aber wie schon gesagt, die meisten von ihnen wissen auch nicht, wieviel Energie man in solch einen Blog steckt. Und viele wüssten gar nicht, was sie mit ihrem Tag anfangen sollten, wenn die Kinder in der Kita oder Schule sind und sie nicht arbeiten gehen würden - weil sie dieses große, zeitintensive Hobby nicht haben. Ich hätte - durch den Blog - definitiv genügend Ideen und würde mich freuen, endlich mal wieder nähen zu können, DIY'S zu machen, vielleicht doch mal einen Blogplan zu erstellen, an meinem Bloglayout zu arbeiten, mich mit SEO, meiner Kamera und Photoshop zu beschäftigen etc.

Wenn ich meinen Tag so sehe, dann frage ich mich was ich "falsch" mache oder besser gesagt, wie die anderen bloggenden Mütter es machen. Die, die mehr Kinder haben, die täglich bloggen, die wunderbare Fotos posten, die regelmäßig mit ihren Lesern kommunizieren, die ihre FB, IG, Twitter und Pinterest Seiten aktuell halten und nebenher noch den kompletten Haushalt schmeißen. WIE SCHAFFEN DIE DAS?! 

Bitte, versteht mich nicht falsch! Ich weiß, dass andere Frauen viel mehr arbeiten (müssen) und trotzdem alles auf die Reihe bekommen. Ich weiß auch, dass ich mir das Bloggen selbst ausgesucht habe und ja, ich liebe es immer noch! Das ist mein großes Hobby, welches meine letzten 4 Jahren in jeglicher Hinsicht total bereichert hat: ich habe viele neue und tolle Bekanntschaften geschlossen, an schönen Veranstaltungen teilnehmen können, neue und echte Freunde gewonnen, viele Dinge erfahren & kennengelernt etc.. Das möchte ich auf keinen Fall missen! 

Aber trotzdem "stresst" mich der Blog oftmals mehr, als ich zugeben möchte - auch wenn es eigentlich ein "schöner" und selbstgewählter Stress ist. Natürlich könnte ich auch einfach mal eine längere Pause machen, aber dann würde mir was fehlen. Stattdessen versuche ich die Zeit woanders einzusparen und das ist auch der Grund, weshalb das Unkraut im Garten wuchert, der Bügelberg höher wird und immer etwas Chaos bei uns herrscht. Nur müsste mein Tag 48 Stunden haben, um das alles zu schaffen.

Ok, SO sieht's zum Glück nur ganz selten bei uns aus.
Irgendwie dachte ich ja immer, dass es nur eine "Phase" ist - wie wir Mütter uns das so gerne einreden - aber die "wie kriege ich das alles unter einen Hut"-Phase ist mittlerweile zum Dauerzustand mutiert.

So, und da es - während ich das hier schreibe - schon wieder 23.30 Uhr ist, ich (auch wenn es nicht so erscheinen mag) insgesamt 3 Stunden an diesem Post gesessen habe und die Wäsche noch aus der Maschine geholt werden möchte, komme ich endlich mal zum Ende und frage euch: WIE MACHT IHR DAS??

...und mal schauen, ob ich mich in 6 Stunden zum Sport aufraffen kann oder ob der Wecker doch erst um 06.15 Uhr klingelt. Ich habe da so eine Vermutung!

P.S.: natürlich hat der Wecker erst um 06.15 Uhr geklingelt...

28 Kommentare

  1. Liebe Vanessa,
    mit jedem Satz, den Du da schreibst, sprichst Du mir aus dem Herzen und ich bin froh, dass Du es tust. Was bringt uns all die Schönrederei und das nach außen Demonstrieren, als sei alles in bester Ordnung und als habe man alles total im Griff? Ist das echt? Ist das authentisch? Nein und deshalb mag ich manche Blogs auch gar nicht, weil es bei manchen einfach nicht sein kann, wie es gerne dargestellt wird. Was nicht heißt, dass es nicht Leute gibt, die tatsächlich alles mit links schaffen.

    Auch ich bekomme übrigens sehr oft die Frage gestellt: "Sag mal, wie schaffst Du das alles eigentlich?" Das sind aber alles Leute im privaten Bereich und die kennen nicht mal meinen Blog. Meist verteile ich die Antwort "Naja, so irgendwie halt" und das trifft es auch.... Egal was ich mache, irgendwas leidet immer. Aktuell genieße ich den Sommer, lebe mitten im Leben 1.0 und versuche soviel es geht draußen zu sein, mich mit Leuten zu treffen, ins Schwimmbad oder Eis essen zu gehen und all die Dinge zu tun, die das (Sommer-)Leben so schön machen. Gleichzeitig leidet aber mein Blog. Wenn ich nicht zu Hause bin, kann ich nicht bloggen. Wenn ich blogge, kann ich nicht unterwegs sein.... das passt irgendwie nicht. Da ich beides sehr sehr gerne tue, kommt für mich auch nicht in Frage, irgendwas zu beenden.... Daher lebe ich eben im Spagat. Und zwischendurch muss man dann aber auch noch den Haushalt machen.... achja und arbeiten, das muss man ja auch noch.... Ein 70%-Job zu haben, für den man noch ne Stunde am Tag Fahrtzeit einrechnen muss, sind dabei auch nicht unbedingt ein Zuckerschlecken..... Aber ich will mich nicht beschweren, alles in allem bereichert es mein Leben sehr und ich wollte da auch nicht tauschen.... und irgendwie schafft man es ja dann auch doch.... wenn eben auch mit Abstrichen und nicht in der Perfektion, die man sich vielleicht am Ende doch gerne gewünscht hätte.

    Vielen Dank für Deine ehrlichen Worte.....

    Ganz liebe Grüße,
    Pamy

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  2. Liebe Frollein Pfau,

    ich frag mich manchmal auch, wie ich das mache...35-Stunden-Job, nähen, bloggen...Haushalt... ich mach einfach, zwack mir immer mal etwas Zeit ab, wo es gerade geht.
    Ich habe natürlich viel mehr Zeit als du, weil ein Kind schon aus dem Haus ist und das zweite aus dem gröbsten raus. Sie ist 13 und braucht mich nicht mehr so sehr. Es ist schön, dass ich da bin, aber eigentlich macht sie ihren Kram alleine. Wenn sie mich braucht, ändere ich einfach meine Pläne und bin da, dann müssen Nähaufträge oder geplante Posts einfach warten.
    Ein weiteres Plus ist, dass ich kaum Zeit für den Arbeitsweg brauche, nur 12 Minuten mit dem Fahrrad, das macht viel aus.
    Außerdem haben wir es so geregelt, dass mein Mann einkauft und kocht, beides sind nämlich riesige Zeitfresser!
    Ich stehe morgens immer früher auf und nutze die Zeit, um Blogs zu lesen, zu kommentieren oder zu schreiben.
    Fotos mache ich inzwischen eigentlich immer mit dem Tablet zwischendurch, bearbeite sie und lade sie gleich zu Blogger hoch. Schreiben tu ich dann immer am nächsten Morgen am Laptop. Das spart unheimlich Zeit. Mein Blog ist aber auch echt mini im Vergleich zu deinem, ich lege gar nicht so viel Wert auf die Qualität, ich schreibe immer einfach drauf los, so wie ich Lust habe. Das ist ja nur ein Hobby, Stress und Termine habe ich im Job genug, das brauche ich nicht auch noch in der Freizeit.
    Instagram frisst bei mir sehr viel Zeit, aber das ist auf den Tag verteilt, immer mal wieder zwischendurch...in der Mittagspause oder zuhause, wenn die Stickmaschine läuft und ich nur daneben sitze.
    Liebe Grüße
    Heike

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  3. You made my day.
    Ich liebe ehrliche Worte und lese diese Glitzer-, Zuckerguss-, Löckchen-, Tralala-alles-supi- Blogs gar nicht. Was hab ich davon wenn ich sehe dass jemand eine Ecke in der Wohnung frei geräumt hat für Fotos oder die Kinder solange vom Eis essen abgehalten hat bis das schöne Bild im Kasten ist und erst dann sauen sie sich ein.
    Mag ja sein, dass es Leute gibt die glauben das sein alles echt, aber in Wirklichkeit ist es eben anders und der Wecker klingelt um 6:15
    Danke
    Martina

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  4. Wie gut ich Deine Zeilen verstehen kann! Und das, obwohl ich kein Kind zu versorgen habe. Denn auch so bleibt immer vieles auf der Strecke, was ich eigentlich noch machen möchte. Ich bewundere JEDE Mutter, die neben Job und Haushalt noch auf so authentische und sympathische Art bloggt bzw. sich vernetzt.

    Wenn ich Deinen Tagesablauf so durchlese, bleibt mir nur eins zu sagen: Chapeau! Wer dabei noch früh aufsteht, um dann und wann Sport zu machen, gehört für mich absolut zu den Helden des Alltags. Dann noch ein Blog? Phantastisch!

    Aber ja, irgendwann bleibt immer auf der Strecke. Gefühlt zumindest. Vielleicht muss man dieses Gefühl einfach aushalten lernen. Es annehmen und als Zeichen dafür, dass man das Leben mit allem, was es bietet, ausschöpfen möchte, interpretieren. Denn das ist doch wirklich eine Gabe, die viele Menschen gar nicht haben.

    Liebe Vanessa, ich schicke sonnige Grüße aus Bremen! Vergiss die kleinen Momente für Dich nicht. Die sind wichtiger als ein Blogpost!

    Sandra

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  5. Liebe Vanessa, Du sprichst mir aus der Seele, allerdings kann ich Dir sagen, es wird besser wenn der Mini größer wird, wenn er allein auf den Spielplatz geht, dann kommt Deine Zeit. Aber es ist wirklich manchmal eine Gratwanderung, und ich mach es wie Heike 👆, ich verwende nicht gar soviel Zeit für meinen Blog, das ist dann schon ein Unterschied
    Gglg heike

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  6. Liebe Vanessa,
    also ich habe auch "nur" ein Kind und das ist mittlerweile groß ( 18 ). Ich habe mit meinem Nebengewerbe, Blog und fb erst angefangen, als er aus dem "Gröbsten" raus war und ich wieder etwas mehr Zeit hatte, da der Sohn immer selbstständiger wurde und mich nicht mehr so gebraucht hat, wie es z.B, Dein Sohn noch eine Weile tut.
    Ich habe auch immer und jetzt auch noch, teilzeit gearbeitet und es ist wirklich genau wie Du schreibst....akuter Zeitmangel und das ständig.
    Mein Blog ist lange nicht so erfolgreich wie Deiner, trotzdem denke ich oft....menno, schon lange nichts mehr gepostet....die Nähmaschine ruft nach mir, der Haushalt und 3 mal die Woche der Hauptjob.
    Oft bleibt bei mir auch der Blog "auf der Strecke", denn wenn man etwas postet soll es ja auch "Hand und Fuß" haben. Dann wird nur mal schnell ein Foto auf fb gepostet mit drei Worten und fertig.
    Ich bin weder bei Instagram, noch Twitter o.a., denn ich befürchte, dass ich dann noch weniger Zeit für mich und die Näherei haben werde.

    Mein Mann sagt immer wieder zu mir: "Du musst Prioritäten setzen"........das ist oft sehr schwierig, denn es ist einem ja alles wichtig.

    Das allerwichtigste ist aber: die Familie und die Gesundheit !!!
    Von daher: Lieber mal ne Blogpause ( oder einfach weniniger posten ), ich glaube so schnell vergessen Dich Deine Leser nicht !!!!! und an Dich selbst denken.....ich würde auch gerne mehr mit meinen Lesern teilen und vor allem viel mehr an der Nähmaschine sitzen, aber so wie gerade jetzt: ich habe mir selbst die Priorität gesetzt, Dir jetzt erst mal auf Deinen heutigen Beitrag zu antworten :-)
    Stress Dich nicht so und genieße die wenige Freizeit mit Deinem Sohn, das geht alles so schnell.....wenn ich mir meinen 18-jährigen hier so anschaue, denke ich nur "wo sind denn all die Jahre so schnell geblieben"

    Herzliche Grüße
    Nane

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  7. Liebe Vanessa,
    Ich bin Hausfrau, Mama von 3 und habe das aktive Bloggen aufgegeben.... Genau aus dem Grund!
    Ich hatte das schlechte Gewissen bei meinen Kindern, eine davon ist noch täglich bei mir, also gar nicht in der Schule, um 12 sind alle 3 da. Nähen ist mittlerweile Luxus, Auszeit, die ich umsomehr geniese! Ich frage mich auch immer: WIE machen die das?
    Ich habe mich bewusst für die Kinder entschieden, also beschäftige ich mich auch mit ihnen und habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht für sie oder auch den Haushalt (ich mache mich da nicht verrückt!) da bin!
    Meinen Blog und voralkem Facebook seinzulassen, war das Beste was ich tun konnte!
    Der Blog war nur noch Stress, obwohl ich ihn von der Kommunikation mochte, FB war fand ich verschwendete Zeit! Das nutze ich privat...warum muss man denn heute 3-4 social media Plattformen benutzen um immer das gleiche zu posten?
    Stress dich nicht, nun ist es in den blogs eh ruhig, geniese die Zeit! Die, die deinen blog mögen, folgen dir auch, wenn du nicht täglich postest ;-)
    LG
    Vanessa

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  8. Weißt du was?
    Ich habe weder Kind noch Mann und auch keine Haustiere, aber auch bei mir bleibt durch das bloggen vieles liegen, ist der Tag viel zu kurz.
    Weil mir das knipsen und bloggen so viel mehr Freude macht, als vieles, was Tag für Tag anfällt.
    Ich frage mich auch immer wieder, wie manche Bloggerinnen das alles hinbekommen - tolle und lange Posts, tolle Fotostrecken, zig mal im Monat neu dekorieren, die Familie versorgen, arbeiten gehen, Urlaube machen, Freunde treffen und und und ...
    Ich bekomme das nicht so auf die Reihe und dabei bin ich schon ein gut organisierter Mensch. Aber ein Haus, ein großer Garten und ein zeitaufwändiges Hobby lassen nun mal immer wieder Zweifel an meiner Lebenstüchtigkeit aufkommen ;-)
    Danke für diesen tollen Post!!

    Liebe Grüße ... Frauke

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  9. Toller Post! Du sprichst mir aus der Seele. Und auch mir ist bewusst, das das Jammern auf hohem Niveau ist und ich mir den Stress ja selber mache. Müsste ja nicht bloggen. Aber ich tu´s und auch mir fehlt was wenn ich es nicht tue.
    Ganz ganz liebe Grüße, Katrin

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  10. Liebe Vanessa,
    Schade dass du dich so gestresst und im Zugzwang fühlst. Ich finde deinen Blog großartig, er fühlt sich authentisch an und die Zeit ist doch immer knapp bemessen wenn man kreativ ist. Irgendetwas kommt doch immer zwischen die ausgetüftelten Pläne die man schmiedet. Ich kann dich natürlich verstehen, wenn der Blog so erfolgreich ist will man auch viel bieten, aber das ist bei dir doch toll. Ich habe auch einen kleinen Blog, da den aber niemand liest poste ich auch selten etwas. Bei mir scheitert es definitiv an Bildern denn kreative Dinge entstehen bei mir viele. Ich müsste viel mehr Herzblut dort hinein stecken um Leser zu gewinnen. Vielleicht gelingt es mir ja mal. Aus meiner Sicht betrachtet machst du doch alles richtig. Diejenigen die jeden Tag posten haben an anderer Stelle bestimmt mehr Entlastung. Bleib dir treu. Liebe Grüße Ulla

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  11. Danke für den ehrlichen Post.
    Ich denke, so geht es vielen Bloggerinnen!
    Und es ist schon unglaublich was wir für unsere Leidenschaft nicht alles machen.

    Greetings & Love
    Ines
    Blog: www.eclectichamilton.de
    Shop: www.eclectic-kleinod.de

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  12. Toller Post, ich kann dich total verstehen und mir geht es nicht anders
    lg dodo

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  13. WORD!!!
    Hätte von mir sein können, dieses Posting.
    Ich versuche einfach meine Prioritäten auf das zu lenken was mir am meisten Freude bereitet und nicht auf das, was erledigt werden muss, weil andere es erwarten. Sch... auf´s Unkraut im Garten. Who cares?
    Wichtig ist wirklich, dass du dir das schlechte Gewissen abgewöhnst, sonst frisst dich das auf.

    Herzliche Grüße
    pipa

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  14. Vielen lieben Dank für deinen Post! Du sprichst mir aus der Seele. Dabei habe ich noch nicht mal Kinder, sondern lediglich eine 50-Stunden-Woche auf der Arbeit und das übliche Drumherum. Dennoch ist mir mein Blog - so sehr ich ihn liebe - manchmal viel und zusätzlich zum Alltagskram etwas stressig. Ich für mich habe beschlossen, es etwas entspannter angehen zu lassen. Mein Blog ist eben meine Freizeit, das heißt: ich blogge, wenn ich Zeit und Muse dazu habe, aber ich zwinge mich nicht mehr, wöchentlich so und so viele Posts schreiben "zu müssen". Dadurch fühle ich mich etwas entspannter und habe auch wieder mehr Lust, mich an DIY- und Näh-Projekte zu setzen.
    Liebste Grüße,
    Natalie

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  15. hallo vanessa!

    wahre worte....ich kenn das...ich werd immer gefragt "warum tust du dir das an?"...antwort: "weil ich es will".... und solange die tür zur wohnung noch aufgeht ist das chaos noch überschaubar.....

    liebe grüße
    maxi

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  16. Hallo Vanessa,
    Ich habe erst seit Anfang des Jahres einen Blog und versuche 2 Posts pro Woche zu schreiben. Daneben habe ich natürlich auch einen "richtigen" Job, Kind und Mann. Ich gerne und viel (auch wenn die Zeit immer knapper wird mich um dises Hobby zu bekümmern :-( und wir verreisen auch noch regelmässig. Unseren Garten haben wir dieses Jahr nur sehr, sehr spät auf Vordermann bekommen und ich überlege mir auch jedesmal was jetzt wichtiger oder dringender ist: Hausarbeit, Hobby oder Blog...
    Ich verstehe dich voll und ganz und bin sehr froh zu lesen dass es anderen auch so ergeht (zum Aufräumen ist selten Zeit :-)
    Liebe Grüsse,
    Fredke

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  17. Liebe Vanessa, vielen Dank für diesen so ehrlichen und wahren Post.
    Genauso ging es mir noch vor einem Jahr, bis ich endlich mit meinem zweiten Kind in Elternzeit gehen konnte. Vorher habe ich genau wie Du eine Teilzeitstelle im Büro gehabt (und immer noch habe). Habe morgens unter Zeitdruck mein Kind in den Kiga gebracht und am Mittag wieder abgeholt. Dann schnell kochen, Haushalt etc. - fürs Bloggen & andere kreative Aktivitäten blieb da nur wenig Raum. Umso mehr genieße ich daher jetzt meine Elternzeit und nehme die "freie" Zeit viel bewusster wahr als vorher. Aber mir graut es jetzt schon vor dem Tag an dem ich wieder arbeiten gehen werde. Nicht weil ich nicht gerne arbeiten gegangen bin, im Gegenteil, sondern weil ich ganz genau weiß, dass ich dann mit zwei Kindern und dem alltäglichen Wahnsinn wahrscheinlich noch weniger Zeit haben werde als vorher - vermutlich sogar erst mal gar keine.
    Ich werde auch oft gefragt, wann ich mir denn die Zeit nehme zum Nähen, Basteln & Bloggen - wobei die meisten das mit dem bloggen gar nicht wissen. Meine Zeitmanagement ist oftmals eine pure Katastrophe. Da bleiben dann auch mal drei 5 Meter hohe Wäscheberge stehen. Aber ich brauche meine kreative Zeit einfach um mal abzuschalten - was für viele richtig verwirrend klingt. Denn die meisten machen sich ja nicht noch mehr Stress, wie sie ihn sowieso schon haben. Kreativität ist für mich wie eine kleine Oase und für Menschen ohne Hobby ist das nur schwer zu verstehen. Bis jetzt habe ich alles immer irgendwie unter einen Hut bekommen, aber ich versuche mich einfach dabei nicht zu stressen (trotz schlechtem Gewissen - was man aber eigentlich nicht haben braucht, denn jeder der in der gleichen Situation ist wie Du - und das sind sehr, sehr viele :) die verstehen das! Sei gewiss Du bist nicht alleine *lach*
    Liebste Grüße Nina

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  18. hallo vanessa,
    du sprichst mir aus der seele und ich bin eine von denen, die noch mehr kinder hat ;-) und täglich blogge. hab deinen artikel auf facebook geteilt und jetzt muss ich schluss machen, weil ich sonst mein pensum nicht schaffe ;-) (ich schreibe immer klein, bei kommentaren, dass spart zeit beim tippen) ;-) lg zu dir ! wir schaffen das!

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  19. Das hat mir richtig Freude gemacht deinen post und alle Kommentare zu lesen! Ich kenne diese Zerissenheit und seit das Baby da ist, ist es noch viel schlimmer. Danke für diesen Beitrag!

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  20. liebe vanessa,
    dein sehr ehrlicher und aufrichtiger artikel hat mich berührt und auch zum nachdenken gebracht. in vielen situationen finde ich mich wieder. auf dauer tut [mir] dieses gefühl von zwiespalt mit sicherheit nicht gut. nur wie man das lösen kann, weiß ich leider auch nicht. in der zwischenzeit versuche ich nach prioritäten zu arbeiten, und v.a. das zu machen was mir freude macht. ich möchte nicht immer ein schlechtes gewissen haben müssen.
    und ich frage mich ob es etwas gibt, was mir nicht so wichtig ist, oder ob ich was abgeben kann....
    auch versuche ich meinen perfektionismus etwas "abzulegen". dann bleiben die fenster halt schmutzig, dafür gehe ich mit madame zuckersüß auf dem spielplatz. ist aber auch nicht immer so einfach, denn wenn ich dann nach hause komme, sehe ich die schmutzigen fenster ja noch.... ach, was solls. ich seh einfach drüber weg....
    ich wünsche dir alles gute
    liebe grüße aus dem heißen süden
    andrea

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  21. Liebe Vanessa,
    die Frage wird mir auch oft gestellt....allerdings nur von Frauen und nur von welchen, die keinen Blog haben. Meine Antwort ist immer, dass dies ja mein Hobby ist und dafür auch schon mal die Hausarbeit liegen bleibt. Männer meinen nur, dass ich wohl zu viel Langweile habe! Eine meiner "Lieblingsbemerkungen"!!! Aber bestimmt besser als Fußball gucken, was ja deren Lieblingsbeschäftigung ist! Auf jeden Fall fand dich deinen Post super und du hast mir echt aus dem Herzen gesprochen.
    LG Astrid

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  22. stress ich nur nicht zu sehr!
    ich bin ganz ehrlich: Mein Blog ist (noch ) recht klein, die Kooperationanfragen, Spam etc halten sichin Grenzen un dich poste nur einmal wöchentlich.
    Aber trotzdem stresst mich der Blog manchmal.
    Ich glaiube das ist normal.
    Ich nehme mir deshalb heraus ab udn an eine Pause einzulegen.
    Wenn ichkeine Idee oder schlichtweg keine Zeit habe.. naja, dann gibt es eben ein-zwei Wochen mal nichts zu lesen.
    so einfach ist das.
    und auch deine Leser werden dir nicht abhanden kommen, wenn du dir dieZeit nimmst, die du eben brauchgst.
    (deine lassen dir das wohl eher durchgehen als meine ;) .. also rein von der anzahl her.. bla...)

    Viele liebe grüße

    Franzy

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  23. Liebe Vanessa,
    ich bin Mutter von vier Söhnen, drei davon sind Studenten, bzw. Berufsanfänger und wohnen nicht mehr zu Hause, 11 Jahre lang war ich Vollzeithausfrau und auch da sah es bei uns oft aus wie "Hund und Sau". Seit der vierte Sohn vier Jahre alt ist arbeite ich teilzeit, die Zeit reicht nie. Immer bleibt irgendetwas auf der Strecke.
    Bloggerin bin ich seit drei Jahren, ja, es ist ein sehr aufwändiges Hobby - missen möchte ich es nicht. Mein Blog ist mein "Erfolgstagebuch" - nur ich weiß was zwischen den Zeilen passiert ist, wann ich gelacht oder geweint habe, durchs Bloggen bekomme ich soviel kreativen Input und lerne Frauen kennen, denen ich ohne Blog nie begegnet wäre und genau darum blogge ich weiter. Es tröstet mich, wenn ich lese, dass Dein Post mehrere Stunden gebraucht hat - genauso geht es mir auch oft. Ich freue mich über jeden Kommentar und wenn ein Post wenig Rückmeldung bekommt liegt es nicht daran, dass er nicht gelesen wurde, sondern dass meine Leser keine Zeit zum antworten hatte oder unterwegs auf dem Smartphone gelesen haben und ihnen das Kommentieren zu frickelig war.
    Ich bin mein eifrigster Leser, immer wieder blättere ich zurück und freue mich an meiner eigenen Entwicklung.
    herzlich Judika
    P.S. Wenn Du Dich am Nachmittag mit anderen Müttern triffst, schaffst Du ganz viel, Deine "Arbeit", Dein Kind hast doch dabei.

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  24. Hallo Liebes,
    ich liebe Dein letztes Foto! Wie cool. Schön, daß es nicht nur mir so geht. Vielleicht sollten wir mal alle solche Bilder zeigen. Dann fühlen wir uns auch nicht mehr so gestresst und unfähig. Klar mag ich es, andere Blogs mit tollen Fotos zu bewundern. Die Wäscheberge und die Krümel unterm Tisch hab ich ja selber und es ist schön wenn man ordentliche Nähzimmer sieht, während das eigene im Chaos versinkt. Aber ganz ehrlich, dass scheint uns alle doch mehr zu stressen, als uns gut tut. Vielleicht sollten wir alle nicht immer versuchen, so schrecklich perfekt sein. Denn daß streßt nicht nur uns, sondern auch unsere Leser. Denn eigentlich soll Bloggen doch Spaß machen, oder?
    LG Danny

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  25. Ach.liebe Vanessa!!Ja, wie machen wir das nur?! Ich arbeite nicht auswärts sondern bin "nur" Hausfrau und Familienmangerin allerdings von einer großen Familie…und ich muß mir immer wieder sagen,es ist nur ein Hobby…und immer ,immer wieder gerate ich in die Streßspirale…mithalten,mitmachen…-und immer wieder bin ich davor zu schmeißen oder zu pausieren …und mache doch weiter ,um dran zu bleiben…ich glaube,das ist meine Angst,dass ich dann so schnell im Nichts verschwinde,keiner mehr mitliest,keinen interessiert,dass ich so alte Stoffe,die schon vor einem halben Jahr ´raus gekommen sind tatsächlich allen Ernstes JETZT noch zeigen will…und so Hechel ich hinterher ,um nicht untreu gehen..um präsent zu bleiben,dabei bekomme ich noch nicht mal Geld dafür….aber es macht halt auch Spaß:-) und ich muß mich immer und immer wieder erinnern,dass es eben SPASS machen soll und mich nicht streßen…nur leider,es geht nicht nur nach Spaß,dann würde ich nur noch nähen und bloggen..ich habe aber hier eine RiesenTagesaufgabe zu erledigen…und DAS streßt mich,weil ich die nicht mehr schaffe zugunsten des Spaßes…hm…eine Lösung habe ich nicht…und wie ich das schaffe werde ich schon seit Kind 4 gefragt…weiß nicht…irgendwie halt;-)
    Liebe Grüße und ich versteh dich sooo gut!! Aber eigentlich sollten wir Streß reduzieren,oder??
    Tanja

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  26. Liebe Vanessa, mir geht es ganz genauso wie dir. Und da ich heute mit meinen Kindern am See war, bis 22.00 Uhr die Dinge im Haushalt erledigen musste, jetzt noch einen Post schreiben musste (quatsch wollte) und es nun gleich morgen ist, wird es viel kürzer als das, was ich dir gerne alles schreiben würde. und deshalb nur: Danke, dass du es trotzdem machst (also für uns bloggst), danke für den Mmi und danke für diesen ehrlichen Post. Meine Tochter hat heut gesagt " Mami, das war ein schöner Tag. " deshalb ist alles gut so, auch wenn ich wieder viel zu wenig dafür getan habe, dass mein Blog wächst, der Bügelberg dafür sehr wohl gewachsen ist und ich wieder nur 5h Stunden schlafen werde. Ich machs halt irgendwie, nicht gut, aber so gut ich kann. Ich hab den Perfektionismus aufgegeben und das durchplanen und mit geht's jetzt ganz gut. Sei ganz lieb gegrüßt, Jana

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  27. Liebe Vanessa, ich finde, Du machst das alles ganz toll. Ich weiß auch nicht, weshalb wir Mamas immer das Gefühl haben, alles ständig perfekt erledigen zu müssen. Ich habe vier Kinder, renoviere derzeit mit meinem Mann allein ein Haus (was auch bedeuten kann, samstags eine Tonne Stahlbeton in den Container zu schmeißen), habe eine 1700qm große Obstwiese gekauft und mein Garten ist auch 700qm groß. Wie ich es mache? Alles prinzipiell halb. Mittwochs zwei Stunden Garten, Blog muss am Mo und Di vorm. nach dem Putzen erledigt werden (deshalb habe ich keine so schönen Posts wie all die anderen Mamas), Di und Mi nachm. wird gebügelt (jede Woche 7 Körbe bei 6 Personen), Do rezensiert (für mein Blog und ein zweites), Fr. für meinen Laden gearbeitet, Do nachm. mit allen Kindern und deren Freunden auf die Obstwiese gefahren. Abends bin ich so müde, dass ich meinen Namen nicht mehr aussprechen kann. Mein Mann arbeitet und kommt vor 20 Uhr nicht nach Hause, dreimal pro Woche fährt er weg. Hausaufgabenhilfe, Kindersport und Musikunterricht mache ich auch, für meine Yogaübungen bleiben nur 10 Minuten am Morgen, bevor alle aufstehen. Bei mir ist es nicht dreckig, aber immer chaotisch und tendenziell unaufgeräumt. So ist das. Ist alles freiwillig, ich blogge gern und lese gerne Blogs. Aber ich kann Dich auch verstehen. Und ich erwarte nichts. Alles, was Du machst, ist gut und wenn Du nichts machst, ist das auch gut und steht Dir zu. Ich grüße Dich herzlich. Und wünsche Dir Kraft. Viola

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  28. Ich denke es muss endlich mal Schluss sein mit dem "Man muss das schaffen..." oder dem Gefühl Dinge nicht gut genug zu machen, weil andere es besser schaffen.
    Es geht doch daran, dass man selbst die Dinge macht die man mag, die wirklich wichtig sind bzw. die zum eigenen Glück beitragen. Und ich glaube wir brauchen alle mehr innere Stärke, damit wir das, was hierzu eben nicht gehört auch einfach entspannt mal sein lassen können. "Man" muss nämlich garnix...
    Ich will....das klingt viel besser.

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