Dienstag, 23. Juli 2013

Geburtstagsgastpost von Fee {Fee ist mein Name}

Meine heutige Gastbloggerin ist eine Hälfte von meinem heißgeliebten Ruhrpott-Duo! Genauer gesagt, die Kleinere der Beiden. Und die mit dem Namen, der wirklich echt und kein Spitzname ist. Die gute Fee von "Fee ist mein Name". Und dat liebe Juli grüßen wir ma ganz fix an dieser Stelle, ne?

Fees Blog kenne ich schon ewig - wenn man das bei 2 Jahren Bloggerexistenz sagen kann. Und vor kurzem habe ich sie dann auch endlich mal in Natura kennengelernt. Was soll ich sagen? Ja, sie ist tatsächlich so klein und ja, sie ist tatsächlich genau so authentisch und fantastisch, wie sie in ihrem Blog rüber kommt (dat Juli Moisken übrigens auch - also fantastisch, aber nicht so klein).

Ich freue mich, dass Du heute hier bist Fee!

***

Ich hatte mehrere Pläne für Vanessas Bloggeburtstagsparty. Einen Linolschnitt wollte ich ihr zu Ehren schnitzen, mit gefälliger und passender Songtextzeile, am besten von Bosse, weil ich weiß, dass Vanessa Bosse mag. Dekoriert werden sollte das Ganz optisch mit grafischen Pfauenfedern, versteht sich von selbst. Daraus wollte ich Karten drucken, echte, die ich Vanessa schicke, und digitale, die ich Euch zum Download anbieten wollte. Doch dann passierte das Leben und trotz inniglichster Vorsätze ließ sich mein Plan nicht rechtzeitig umsetzen. Also musste ich umschwenken. Und Ihr müsst eins über mich wissen: Steht ein Geburtstag an, könnt Ihr quasi sicher sein, dass ich mich und mein Gebäck aufdränge. Denn jede Gelegenheit zum Backen ist eine gute Gelegenheit.

Nun hatte ich auch keine Zeit „wirklich“ etwas zu backen. Aber Vanessa wäre ja eh nicht hier bei mir in Dortmund gewesen, um es zu kosten. Also habe ich mich für einen virtuellen „Geburtstagskuchen“ entschieden, quasi aufgewärmt vom letzten Jahr. Aber ich verspreche: Wenn du das nächste Mal in den Pott kommst, liebe Vanessa, dann backe ich uns was. Was echtes :)! Und das mit dem Linolschnitt hole ich auch irgendwann noch nach. In der Prä-Abschlussarbeit-Phase…

Jetzt aber zu meinem Rezept: Geburtstage erfordern Gebäck, das sind wir uns ja wohl einig. Sommergeburtstage erfordern sommerliches Gebäck. Sommerliches Gebäck beinhaltet Obst. Ungeschriebenes Gesetz. Zitrone kommt immer gut. So rein sommerlich betrachtet. Und Himbeere passt zu Zitrone. In Kombination mit dem Himbeercurd, dass ich letztes Jahr für "Post aus meiner Küche" gemacht habe: Hallelujah! Manchmal fügt sich alles und heraus kommt etwas Gutes. Versteht mich nicht falsch: Das ist nicht immer so. Ihr müsst wissen: Ich bin "The Godmother of schöner Scheitern". Aber dieses Experiment ist geglückt. Muss ja auch mal sein!


Punkt Eins auf der To-do-Liste: Kuchige Zitronenplätzchen backen. Dafür 150g weiche Butter mit 300g Zucker und 2 Eiern schaumig schlagen. Von einer ungespritzten Zitrone die abgeriebene Schale und 2 El Saft hinzugeben, außerdem ein paar Tropfen Vanillearoma und 150g Saure Sahne unterrühren. In einer zweiten Schüssel 280g Mehl, 70g Stärke und 1 TL Backpulver vermischen und portionsweise unter die Mischung heben. Mit einem gehäuften Teelöffel je neun Portionen Teig mit ausreichend Abstand auf mit Backpapier belegte Bleche verteilen und jeweils für 12 Minuten im auf 160°C Umluft vorgeheizten Backofen backen. Keine Angst, wenn sie dann noch sehr hell sind, sie werden trotzdem fest! Über Nacht oder zumindest mehrere Stunden gut auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit könnt Ihr die Creme herstellen. Dafür einfach 75g weiche Butter, 75g Vollfett-Frischkäse, 250g Puderzucker und zwei Esslöffel Himbeer-Curd cremig schlagen. Mindestens eine Stunde kühl stellen und anschließend mit einer Spritztülle auf die Hälfte der Kekse verteilen. Ein paar Himbeeren zerteilen (das macht so schöne rote Finger), seitlich neben der Füllung formschön arrangieren und die zweite Hälfte der Kekse als Deckel draufsetzen. Fertig :)!


P.S. Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass einige der Kekse lustige blaue Farbsprenkler aufweisen. Mein Gedanke war, dass es hübsch wäre, den Teig farblich passend zu den Himbeeren einzufärben. Also habe ich zu meinen Farbpülverchen gegriffen, mit denen ich im Zusammenhang mit den Star-Wars-Keksen auch schon ganz gut Erfolge erzielt hatte. Übrig war noch eine Tüte violett, die auf der Verpackung eher rot-violett aussah, also dachte ich: Passt. Allerdings scheint der Teig die Farbe mehr oder weniger absorbiert zu haben oder der Lebensmitteldesigner hatte seinen farbblinden Tag. Denn obwohl ich eine ganze Tüte Farbe reingehauen habe, ist das alles, was zu sehen war. Naja, irgendwas muss ja doch immer schief gehen :)!

Liebe Vanessa, vielen Dank für deine Gastfreundschaft. Es war mir eine Freunde, wenn auch eine etwas verhinderte. Aber wie gesagt: Den echten Kuchen holen wir nach! Ich freue mich darauf. 


Und nicht vergessen: bis heute um 18.00 Uhr könnt ihr noch diese tollen Geschenke gewinnen!

7 Kommentare

  1. Liebe Vanessa, schön dass ich hier sein durfte! Und sehr witzig, dass Juli und ich von vielen nur noch als Duo wahrgenommen werden. Wir sollten uns T-SHirts drucken lassen ;)! Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen. Dann mit echten Kuchen. <3

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  2. Die sehen sehr köstlich aus, hmm... Und ausgesprochen fotogen sind sie offenbar auch :-)
    Sonnige Grüße
    Sabine

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  3. ..na, wenn das nix is?! ;) Toll!!

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  4. Ohhh...danke für die lieben Worte <3 Vielleicht sollten Fee und ich wirklich ein kleines Comedy-Programm für BLOGST erspinnen...als Ruhrpott-Duo ;)

    Herzlichen Glückwunsch, lieber Pfau-Blog und ich kann Dir sagen, Vanessa, wenn Fee Dir diese Karten schnitzt...hach...sie werden soooo schöööön sein! Du wirst sie lieben. Das weiß ich ungesehen!

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  5. Die sehen sehr, sehr lecker aus! :D

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  6. Die sehen wahnsinnig lecker aus! Ich will sie haben, alle, sofort ;)

    LG Nela

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